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Diplomarbeit 4 Teil2

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Teil 2 Von der Diplomarbeit "Gehirnpotentiale bei Karatetechniken" vom Anette Christl
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Erwartete Ergebnisse – Hypothesen

Es kann grundsätzlich erwartet werden, daß die ermittelten Meßwerte individuell verschieden sind. Es wird sozusagen ein 'Hemisphären-Fingerabdruck' abgenommen.

Weiterhin werden die ULP beider Hemisphären nie absolut übereinstimmen und sie werden sich im Verlauf der Messung verändern.
Es wird erwartet, daß das Aktivitätspotential während der Ausführung langsamer Techniken mehr ansteigt als während der Ausführung schneller Techniken.
Darüber, durch welche Karatetechnik eine Optimierung im beschriebenen Sinn erreicht wird, kann zu diesem Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden.

Formulierung der Hypothesen:
1. Es findet während und nach Ausführung der Techniken eine Veränderung der linken und rechten ULP statt.
2. Bei der Ausführung von Armtechniken (Techniknummer 1-7) findet ein Anstieg (Aktivierung) der ULP statt.
3. Bei der Ausführung von Beintechniken (Techniknummer 8-11) findet ein Anstieg (Aktivierung) der ULP statt.
4. Bei der Ausführung langsamer Techniken findet ein Anstieg (Aktivierung) der ULP statt.
5. Bei der Ausführung schneller Techniken findet ein Absinken der ULP statt.
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Versuchspersonen
a) Es wurden 20 Vpnn. ausgewählt. Davon waren 13 Kata-Kadermitglieder des Österreichischen und Deutschen Karateverbandes. Es handelte sich um Angehörige der A-, B- und C-Kader. Durch die Kaderzugehörigkeit ist der hohe Leistungsstand der Athleten gewährleistet.
5 Vpnn. gehörten keinem Kader an. Bei ihnen wurde darauf geachtet, daß sie mindestens eine Graduierung von 1. Dan (Schwarzgurt) und ein Trainingsalter von mindestens 9 Jahren hatten. So konnte ebenfalls ein hohes technisches Leistungsniveau garantiert werden.
b) Zwei Vpnn. sagten die Teilnahme an der Untersuchung kurzfristig wegen Krankheit ab. Es konnten keine adäquaten Ersatzpersonen gefunden werden.
c) Die Vpnn. wurden nicht bezahlt. Sie enthielten eine Aufwandsentschädigung in Höhe ihrer realen Kosten.
d) Die Stichprobe setzte sich aus 3 Frauen und 15 Männern zusammen. Sie waren im Mittel im Alter von 25,8 Jahren und bewegten sich in einem Bereich von +13,2 Jahren/-10,8 Jahren. Das Trainingsalter der Vpnn. betrug 11,5 Jahren mit einer Bewegung im Bereich von +14,5 Jahren/-5,5 Jahren.
e) Die Untersuchung wurde am 10. und 11. 10. 1997 im Institut für Biokybernetik und Feedbackforschung, in Wien durchgeführt.
f) Die Versuchsleiterin ist die Verfasserin dieser Arbeit. Ihr standen zwei Assistenten zur Verfügung, die die Befragungen durchführten, Videoaufnahmen machten und das Anschließen der Vpn. an die Meßapparatur durchführten.
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Versuchsapparatur
Die Versuchsapparatur bestand aus einem Biofeedback-Meßgerät. An das Meßgerät angeschlossen waren Meßelektroden, die der jeweiligen Vpn angelegt wurden. Beim Anlegen der Elektroden wurden diese mit einer Elektrodenpaste versehen, um den Übergangswiderstand zu reduzieren. Die Elektroden wurden nach Abschluß jedes Meßdurchgangs mit Alkohol gereinigt.
Das Gerät war mit einem Bildschirm verbunden, der während der Messungen alle Werte in Form einer Kurve anzeigte. So konnte die Versuchsleiterin die Messungen direkt überwachen. Die ermittelten Meßwerte wurden gespeichert und im Anschluß ausgedruckt.
Sehr große Sorgfalt wurde auf das Anlegen der Elektroden verwendet. Die Ableitung für die linke Hemisphäre erfolgte von einer Elektrode, die an der Stirn ca. 2,5 cm über der Mitte der linken Augenbraue (cranial des Arcus superciliaris am os frontale) angebracht war und einer zweiten Elektrode, die am Hinterkopf in Höhe der Großhirngrube (Fossa occipitialis cerebralis) anlag. Die entsprechenden Hirnregionen waren der Stirnlappen (Lobus frontalis) und am Hinterkopf der Hinterhauptlappen (Lobus occipitalis) mit dem korrespondierenden Gebiet des Sehzentrums (Faller 1988; Platzer 1986).
Die Ableitung für die rechte Hemisphäre fand an den entsprechenden Punkten der rechten Schädelseite statt.
Die Meßwerte beider Hemisphären wurden gleichzeitig abgenommen und sofort auf dem Monitor sichtbar gemacht. Es wurde während der Ausführung der Techniken jede Sekunde ein Meßwert abgenommen.
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Versuchsdurchführung
Die Vpnn. waren durch schriftliche Einladung auf ca. 1 Stunde vor dem jeweiligen Meßbeginn in das Institut bestellt worden. Nach dem Umkleiden stellten sie sich einer kurzen Befragung durch einen Assistenten. Im Anschluß erhielten sie die Anweisung, sich selbständig aufzuwärmen, als ob sie auf einem Wettkampf starteten (s. Anhang B). Sie sollten selbständig entscheiden, wann sie optimal aufgewärmt seien und dann in den Meßraum kommen. Dort wurde ihnen von der Versuchsleiterin das weitere Vorgehen erklärt. Danach wurden sie an die Meßappartatur angeschlossen. Nun wurden jeweils die auszuführende Technik und das Tempo angesagt und vorgezeigt. Die Versuchsleiterin gab vor jeder Technik Kommando. So konnten einheitliche Ausführung, Rhythmus und Pausen sichergestellt werden. Jede Technik wurde 10x pro Seite langsam und danach 10x pro Seite schnell ausgeführt. Zu exakten Beschreibung der Techniken s. 5.3.2.1.

Ein Assistent überwachte die Messungen am Computerbildschirm. Die ermittelten Meßwerte lagen nach Abschluß jeder Messung als Ausdruck vor.

Alle Messungen wurden auf Video aufgezeichnet.
Während der Durchführung der Messungen waren im Raum außer den Versuchsbetreuern keine anderen Personen anwesend.
Nach der Messung wurde jede Vpn. erneut befragt (s. Anhang B).
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Vorbemerkung
Damit die Darstellung der Ergebnisse verständlicher wird, werden vorab einige Erläuterungen gegeben. Im gesamten Ergebnis- und Diskussionsteil dienen diese Erläuterungen als Grundlage.
Erklärung Techniknummer:Technik
0: AnfangsmessungTechnik
1: Seiken-choku-zukiTechnik
2: rechts Gyaku-zuki im StandTechnik
3: links Gyaku-zuki im StandTechnik
4: rechts Oi-zuki vwTechnik
5: links Oi-zuki vwTechnik
6: rechts Gedan-barai vwTechnik
7: links Gedan-barai vwTechnik
8: rechts Mae-geri chudan (aus zk) Gedan-kamaeTechnik
9: links Mae-geri chudan (aus zk) Gedan-kamaeTechnik
10: rechts Mae-geri chudan/Oi-zuki chudan (aus zk Gedan-barai)Technik
11: links Mae-geri chudan/Oi-zuki chudan (aus zk Gedan-barai)Technik
12: Ruhemessung, 5 min. nach Abschließen der letzten Technik

Die Techniken 1-7 sind im folgenden auch als 'Armtechnik' bezeichnet, die Techniken 8-11 auch als 'Beintechnik'.

Die Bezeichnung 'ULP links', bzw. 'ULP rechts' bezieht sich ausschließlich auf die Meßwerte der Hemisphären.

Es ist zu beachten, daß die Körperseiten dieser Bezeichung nicht entsprechen. Aus der Techniknummer ist abzulesen, mit welcher Körperseite die Technik ausgeführt wurde; dabei wurde immer ein Meßwert sowohl für die linke (ULP links) als auch für die rechte (ULP rechts) Hemisphäre ermittelt.

Datenreduktion
Als nächstes wurden
a) die Mittelwerte der ULP-Messungen der analytischen (linken) und emotionalen (rechten) Hemisphäre von allen Vpnn. und jeweils allen Techniken,
b) die Varinaz aller ULP-Messungen der analytischen (linken) und emotionalen (rechten) Hemisphäre von allen Vpnn. und jeweils allen Techniken,
c) die Technikdauer der ULP-Messungen der analytischen (linken) und emotionalen (rechten) Hemisphäre von allen Vpnn. und jeweils allen Techniken und
d) die Differenz zwischen der Anfangsmessung und den Meßmittelwerten jeder Technik (jeweils bei der analytischen (linken) und emotionalen (rechten) Hemisphäre) errechnet....

Um eine Datenbank zu erstellen, wurden alle erhobenen Daten in das Statistikprogramm Student SYSTAT 5.0 übertragen:

1. Kennzeichnung linker ULP-Wert/rechter ULP-Wert
2. Techniknummer
3. Kennzeichnung langsame (1) /schnelle (2) Technikausführung
4. Technikdauer
5. Varianz
6. Differenz zwischen Anfangswert und Meßmittelwert jeder Technik
7. Meßmittelwert
8. Anfangswert
9. Ruhemessung nach 5 min.
10. männlich/weiblich
11. Biologisches Alter
12. Trainingsalter
13. Kaderzugehörigkeit
14. Rechts-/Linkshänder
15. Gruppierung Arm-/Beintechniken

Bei der Durchsicht der Daten sind nachfolgend aufgeführte Tendenzen zu erkennen:
ad 5: Es treten verhältnismäßig hohe Varianzen auf. Da bereits alle Meßartefakte beseitigt wurden, muß geklärt werden, warum derartige Varianzen vorhanden sind. Es erfolgt eine absteigende Sortierung nach Varianzwerten und Vpnn. (s. Tab. 2). Die Auswertung zeigt, daß 83% der 30 höchsten Varianzen von nur 3 Vpnn. (Vpnn. 13, 14, 15) belegt werden. 30% der Varianzen wurden bei der Ausführung von Beintechniken erreicht (Mae-geri chudan rechts und links, Mae-geri/Oi-zuki chudan rechts und links). 80% der Techniken mit den höchsten Varianzen wurden schnell ausgeführt und es handelte sich zu 83,3% um Messungen der linken Hemisphäre (= ULP links).

(Anm: ACHTUNG alle Tabellen sind in der Online Version nicht mehr richtig dargestellt)

Tab. 2: Sortierung höchste Varianzen (absteigend)
Tab. ULP Techn.- Techn.- Varianz Nr. li. 1 ausführ. nummer (Vpn.) re. 2 langs. 1 schn. 2 14 1 1 1 42,2 13 1 2 11 42,1 15 1 2 7 30,3 14 1 1 2 29,7 17 1 2 11 29,1 14 1 2 2 24,1 14 1 2 8 24,1 15 1 2 1 24,1 15 1 2 2 23,5 14 1 2 1 23,3 14 2 2 1 22,6 15 1 2 5 22,4 14 1 2 3 20,1 14 1 2 9 20,1 1 2 1 10 19,6 11 1 2 8 19,6 13 1 2 6 19,0 15 1 2 8 18,7 15 1 2 10 18,1 14 1 2 6 18,0 13 1 2 7 17,4 14 1 2 5 16,6 15 2 2 2 16,6 13 1 2 10 16,4 2 1 2 2 16,1 5 2 2 1 15,7 15 2 1 1 15,3 14 1 2 7 15,1 14 1 1 5 14,6 13 1 1 7 14,4

Tab. 2
zeigt, daß 83% der höchsten Varianzen durch die Vpnn. 13, 14 und 15 erreicht werden.Nun ergibt sich die Frage, ob eine (oder alle drei Vpnn.) ebenfalls Spitzenreiter bei anderer Sortierung der Daten sind. Es erfolgt die Sortierung nach 'Differenz Anfangsmessung zu Meßmittelwert (absteigend)'. Das Ergebnis ist in Tab. 3 zu sehen: Vpn. 14 ist mit 73,3% die Person, die die höchste Aktivierung bei der Ausführung der Techniken erreicht. Diese Aktivierung findet ausschließlich in der emotionalen (rechten) Hemisphäre statt. 2/3 der Techniken der Vpn. 14 sind Armtechniken.

Tab. 3:
Sortierung höchste Differenz Anfangsmessung zu Meßmittelwert (absteigend)Tab. ULP Techn.- Techn.- Differenz Nr. li.1 ausf. nummer Anfangs- (Vpn.) re. 2 langs.1 messung zu schn. 2 Meßmittelwert 14 2 1 1 -164,0 14 2 2 6 -151,5 14 2 1 6 -147,1 14 2 1 7 -147,1 14 2 2 7 -147,1 14 2 2 5 -146,1 14 2 2 3 -140,2 14 2 2 9 -140,2 14 2 1 8 -139,8 14 2 1 5 -137,0 14 2 2 4 -136,3 14 2 1 10 -135,3 14 2 2 2 -134,4 14 2 2 8 -134,4 14 2 1 3 -133,4 14 2 1 9 -133,4 14 2 2 10 -131,9 14 2 2 11 -131,9 14 2 1 11 -131,8 14 2 2 1 -131,5 1 2 2 11 -128,7 1 2 1 11 -126,8 14 2 1 4 -126,7 14 2 1 2 -113,4 1 2 2 4 -110,6 1 2 1 5 -109,4 1 2 1 9 -108,9 1 2 2 9 -108,5 1 2 1 4 -107,2 1 2 2 3 -106,0

Tab. 3:
Vpn. 14 erreicht bei der Ausführung von Armtechniken in der rechten Hemisphäre die höchste Aktivierung.
ad 8: In Tab. 4 wurde eine absteigende Sortierung nach Mittelwerten vorgenommen. Es ist zu sehen, daß 56,6% der 30 höchsten Meßmittelwerte von Vpn. 16 und 43,3% von Vpn. 1 belegt werden. Die positiven Meßmittelwerte lassen auf niedrige Aktivität der emotionalen (rechten) Hemisphäre bei der Ausführung der Techniken schließen. Es handelt sich überwiegend um die Techniken 8-11 (Beintechniken), die sowohl in schneller (2) als auch in langsamer (1) Ausführung in der emotionalen (2) Hemisphäre zu derart hohen Messungen führten.

Tab. 4:
Sortierung höchste Positiv-Technikmittelwerte (absteigend)Tab. ULP Techn.- Techn.- Meßmittelwert Nr. li. (1) ausf. nummer absteigend (Vpn.) re. (2) langs.1 schn. 2 16 2 1 8 280,7 16 2 1 9 276,7 16 2 1 10 274,4 16 2 1 7 273,9 16 2 2 8 273,3 16 2 2 6 273,3 16 2 2 9 273,0 1 2 2 11 272,3 16 2 2 7 272,0 16 2 1 11 270,8 1 2 1 11 270,4 16 2 1 6 270,3 16 2 2 11 270,2 16 2 2 10 268,6 16 2 2 5 259,5 16 2 1 5 258,5 16 2 2 4 256,4 1 2 2 4 254,2 1 2 1 5 253,0 1 2 1 9 252,5 1 2 2 9 252,1 16 2 1 4 251,4 1 2 1 4 250,8 1 2 2 3 249,6 1 2 2 10 249,0 1 2 2 5 246,2 1 2 1 3 245,4 16 2 2 3 242,4 1 2 2 7 240,9 1 2 1 6 240,0

Tab. 4
zeigt, daß bei Vpn. 16 und Vpn. 1 bei der schnellen und langsamen Ausführung von Beintechniken in der emotionalen (rechten) Hemisphäre ein Absinken der ULP die Folge ist.Fast ebenso eindeutig wie in Tab. 4 niedrige Potentialaktivität gezeigt wird, ist in Tab. 5 eine klare Verteilung der aktivsten ULP zu sehen. Vpn. 5 und Vpn. 10 weisen mit 46,6% und 20% die höchsten ultralangsamen Potentiale auf. Die Zahlen sagen aus, daß, über die Meßmittelwerte gesehen, bei ihnen während der Technikausführung die höchste Aktivierung eingetreten ist. Diese Techniken gehören überwiegend der Gruppe 'Armtechnik', langsame Ausführung (1) und analytische (linke) Hemisphäre (1) an.

Tab. 5:
Sortierung höchste Negativ-Technikmittelwerte (aufsteigend)Tab. ULP Techn.- Techn.- Meßmittelwert Nr. li. (1) ausf. nummer (absteigend) (Vpn.) re.(2) langs.1 schn. 2 5 2 1 1 -181,8 5 2 2 1 -163,1 5 2 1 2 -162,7 7 2 1 11 -160,7 14 1 1 2 -160,4 7 2 2 11 -160,2 14 1 1 1 -159,9 7 2 2 9 -159,8 14 1 2 1 -159,7 12 2 2 4 -159,4 10 2 2 3 -159,4 5 1 1 1 -158,9 10 2 1 2 -157,4 10 2 1 3 -157,0 5 1 2 1 -156,8 5 1 1 9 -154,7 10 2 2 2 -154,6 5 1 1 10 -154,4 10 2 1 4 -154,2 5 1 2 9 -153,3 9 1 1 1 -152,5 7 2 1 9 -152,0 5 1 2 8 -151,4 5 1 1 8 -149,9 5 1 2 10 -149,8 10 1 1 3 -149,8 5 1 2 2 -148,2 5 2 2 2 -146,1 5 1 1 2 -146,0 14 1 1 11 -145,7

Tab. 5
zeigt, daß Vpn. 5 und Vpn. 10 bei der Ausführung von langsamen Armtechniken ein Anstieg der ULP der analytischen (linken) Hemisphäre die Folge ist.
ad 8 und 9: Tab. 6 zeigt die ULP-Anfangswerte im Verhältnis zu den ULP-Ruhemessungen auf. In der analytischen Hemisphäre ist bei der ULP-Ruhemessung bei 44,4% der Vpnn. ein Potentialanstieg zu verzeichnen. In der emotionalen Hemisphäre findet bei 22,2% der Vpnn. ein Potentialanstieg statt.

Tab. 6:
ULP-Anfang/ULP-RuhemessungVpn ULP ULP ULP ULP Anfang Ruhe- Anfang Ruhe- messung messung links links rechts rechts 1 116,7 36,1 143,6 295,4 2 29,3 35,1 -93,3 -105,3 3 -22,0 -9,8 28,3 34,7 4 115,2 -72,8 -138,7 -66,9 5 -147,5 -81,5 -180,2 -90,3 6 -57,6 -70,8 -127,4 -89,8 7 -121,6 -57,1 -99,1 -174,8 8 -96,2 -100,0 -131,8 -83,0 9 -141,6 -65,9 -132,3 -71,3 10 -113,8 -96,7 -132,3 -95,2 11 -10,7 -87,4 -106,9 -94,2 12 -42,
5 -40,5 -111,3 -67,4 13 20,5 -43,5 67,9 -154,8 14 -43,9 -152,3 -105,0 30,8 15 -15,1 -22,9 76,7 -3,9 16 102,1 157,2 218,3 285,1 17 23,9 34,2 -14,2 31,3 18 -52,7 -28,3 -79,1 -9,3

Tab. 6.
zeigt die Veränderungen der ULP-Messungen aller Vpnn. von der Anfangsmessung zur Ruhemessung....

Statistische Auswertung
Bevor die statistischen Berechnungen vorgenommen wurden, wurden bei den Meßreihen aller Techniken die ersten und die letzten drei Meßwerte eliminiert. So kann eine größere Reinheit der tatsächlichen Meßwertentwicklung angenommen werden. Es ist häufig zu beobachten, daß die ULP-Werte der Vpnn. bei der Ausführung einer Technik mit einer Verzögerung von drei Sekunden (entspricht drei Meßwerten) reagieren. Dementsprechend treten am Anfang und am Ende die häufigsten Meßwertunruhen auf. Um eine Verfälschung der Meßreihen zu vermeiden, scheint dieses Vorgehen sinnvoll.

faktorielle Varianzanalyse

Es wurden zwei Varianzanalysen gerechnet.

Zuerst wurde eine 3-faktoriellen Varianzanalyse mit abhängigen Messungen vorgenommen, und dabei folgende Faktoren als unabhängige Variable angenommen:

1. Messung analytische (linke) und emotionale (rechte) Hemisphäre,
2. Technikausführung schnell-langsam,
3. Gruppierung der Techniken (Arm-/Beintechniken).
In der ersten Varianzanalyse dienten die 'Mittelwerte' als abhängige Variable, bei der zweiten Varianzanalyse dienten die 'Startmeßdifferenzen' als abhängige Variable.

Ergebnisse aus dem Student SYSTAT 5.0-Programm:Categorical values encountered during processing are:

LINKRECHT (2 levels)
1, 2
SLOWFAST (2 levels)
1, 2
ARMBEIN (2 levels)
1, 2
Dep Var: MESSMITTEL Multiple R: 0.092
N: 792 Squared multiple R: 0.008

Analysis of Variance
Source Sum-of-Squares df Mean-Square F-ratio P
LINKRECHT 44650.561 1 44650.561 4.779 0.029
SLOWFAST 3069.420 1 3069.420 0.329 0.567
ARMBEIN 6530.551 1 6530.551 0.699 0.403
LINKRECHT*SLOWFAST 312.161 1 312.161 0.033 0.855
LINKRECHT*ARMBEIN 413.210 1 413.210 0.044 0.833
SLOWFAST*ARMBEIN 148.101 1 148.101 0.016 0.900
LINKRECHT*SLOWFAST
*ARMBEIN 16.226 1 16.226 0.002 0.967
Error 7324914.441 784 9343.003
Durbin-Watson D Statistic 0.888
First Order Autocorrelation 0.555

Die Analyse ergab lediglich einen signifikanten Effekt (p<.05) für den Zusammenhang der Mittelwerte der analytischen und emotionalen Hemisphäre (LINKRECHT). Alle anderen Bedingungskombinationen weisen keine Signifikanzen auf. Interessant scheint die Bedingung 'Arm/Bein'. Die Irrtumswahrscheinlichkeit liegt bei ca. 40% (p = 0.403). Daraus ergab sich die Frage, ob bei Berechnung der Analyse mit der abhängigen Variablen 'Startmeßdifferenz' (dieser Wert beschreibt die Differenz zwischen Anfangswert der Messungen und errechnetem Mittelwert der ausgeführten Techniken) eine exaktere Beschreibung der Interaktion nachgewiesen werden kann.

Es folgt die Berechnung der varianzanalytischen Effekte mit dem Design:Abhängige Variable=StartmeßdifferenzUnabhängige Variable=Messung linke - rechte HemisphäreTechnikausführung schnell – langsamGruppierung der Techniken (Arm-/Beintechniken)

2. Ergebnisse aus dem Student SYSTAT 5.0-Programm:
Categorical values encountered during processing are:
LINKRECHT (2 levels)1, 2SLOWFAST (2 levels)1, 2ARMBEIN (2 levels)1, 2
Dep Var: STARTMESSDF Multiple R: 0.342N: 792 Squared multiple R: 0.117

Analysis of Variance
Source Sum-of-Squares df Mean-Square F-ratio PLINKRECHT 328147.055 1 328147.055 91.528 0.000SLOWFAST 3069.278 1 3069.278 0.856 0.355ARMBEIN 6530.409 1 6530.409 1.821 0.178LINKRECHT*SLOWFAST 312.154 1 312.154 0.087 0.768LINKRECHT*ARMBEIN 413.218 1 413.218 0.115 0.734SLOWFAST*ARMBEIN 148.093 1 148.093 0.041 0.839LINKRECHT*SLOWFAST*ARMBEIN 16.220 1 16.220 0.005 0.946Error 2810798.722 784 3585.202Durbin-Watson D Statistic 2.530First Order Autocorrelation -0.266

Es fällt sofort auf, daß der varianzanalytische Effekt 'linke - rechte Hemisphäre' (analytisch-emotional) nun signifikant (p<.001) ist. Weiter hat sich die Irrtumswahrscheinlichkeit der Bedingung 'Arm/Bein' von p=0.403 auf p=0.178 verringert.
t-TestMit Hilfe eines t-Test werden Zusammenhänge zwischen bestimmten Erscheinungen beschrieben. Das macht jedoch nur Sinn, wenn die Stichprobe ausreichend groß ist. Da bei dieser Studie die Stichprobe N=18 beträgt, wird darauf verzichtet, einen t-Test durchzuführen.
...

Diskussion – Einleitung
Mit der 3-faktoriellen Varianzanalyse wurden die Auswirkungen der unabhängigen Variablen 'analytische und emotionale Hemisphäre', 'langsame und schnelle Technikausführung' und 'Gruppierung Armtechniken und Beintechniken' auf die abhängige Variable 'Startmeßdifferenz' untersucht. Einzig die Variable 'analytische und emotionale Hemisphäre' zeigt Signifikanz. D.h., daß ein signifikanter Unterschied zwischen den Meßwerten der analytischen und der emotionalen Hemisphäre nachzuweisen ist. Eine Erkenntnis, die sich bei der Durchsicht der Grafiken bestätigt.

Bei den übrigen Variablen konnten keine signifikanten Ergebnisse errechnet werden.
Ein Tatsache, die die Auswertung sehr eingeschränkt hat, ist die kleine Stichprobe (N=18). Dadurch sind bestimmte statistische Verfahren wenig sinnvoll (z.B. t-Test). Aus diesem Grund werden Erkenntnisse, die aus den Grafiken gewonnen wurden, diskutiert.

Bezüglich der Überprüfung der Hypothesen kann man sagen, daß die Hypothese 1 zutrifft. Sämtliche Grafiken und Tab. 6 zeigen, daß die ultralangsamen Potentiale beider Hemisphären sich während und nach der Ausführung der Karatetechniken verändert haben.

Bezüglich der Hypothesen 2 und 3 sei grundsätzlich gesagt, daß die analytische Hemisphäre bei 10 Vpnn. Meßwerte im Negativ-Bereich und die emotionale Hemisphäre bei 13 Vpnn. Meßwerte im Negativ-Bereich aufweist. Das bedeutet für beide Hemisphären eine Aktivität während der Ausführung von Karatetechniken (s. Abb. 1-18).
Am häufigsten tritt eine hohe Aktivität der emotionalen Hemisphäre auf (s. Abb. 1-18), und zwar in Verbindung mit der Ausführung von Armtechniken (s. Tab. 5), demnach trifft Hypothese 2 zu.
Tab. 4. zeigt, daß die hohen Werte im Positiv-Bereich (deutet auf geringe Aktivität der emotionalen Hemisphäre) bei der Ausführung von Beintechniken auftreten. Bezogen auf Tab. 4. wird Hypothese 3 widerlegt, da keine Aktivierung während der Ausführung von Beintechniken stattfindet.

Die Hypothesen 4 und 5: Während der schnellen Ausführung der Techniken tritt bei 10 Techniken eine Aktivität in der analytischen Hemisphäre auf und bei 11 Techniken in der emotionalen Hemisphäre (s. Abb. 19-40.1). Daraus kann abgeleitet werden, daß die Aktivierung beider Hemisphären beinahe ausgeglichen ist. Sie findet in beiden Hemispären nicht während der Ausführung langsamer Techniken statt, sondern während der Ausführung schneller Techniken. Demnach treffen weder Hypothese 4 noch 5 zu.

Zusammenfassend wird deutlich, daß das Aktivitätsniveau während der Ausführung schneller Armtechniken ansteigt. Dieser Aktivitätsanstieg setzt sich nach Abschluß der Techniken fort (s. Tab. 6 und Abb. 41 - Abb. 41.1). Die Grafiken geben Auskunft über die Veränderung der Anfangs- und End-ULP-Werte. Es sei nochmals erwähnt, daß die Endwerte nach einer Pause von 5 min. gemessen worden sind. D.h., der gesamte Meßkomplex unterteilt sich in einen Technikkomplex und einen Ruhekomplex.

Nach Abschluß der Ruhemessungen weisen die Vpnn. zu 44,4% eine aktive analytische Hemisphäre auf, und zu 22,2% eine aktive emotionale Hemisphäre.
Interessant ist, daß anscheinend nach Abschluß aller Techniken und einer gewissen Zeit der Ruhe (5 min.), eine Aktivierung der Hemisphären stattfinden kann (in der überprüften Stichprobe trifft das verstärkt auf die analytische Hemisphäre zu). Die Techniken dürfen also nicht isoliert gesehen werden, sondern stehen im Zusammenhang mit der anschließenden Erholungsphase. Nach Beendigung der körperlichen Aktivität steigt die Aktivität der Hemisphären an.
Ein Erklärungsansatz ist, daß eine sinkende bzw. niedrige Hemisphärenaktivität, die sich in abfallenden bzw. positiven Meßwerten niederschlägt, bedeutet, daß die Person in ihrer Aufmerksamkeit und Konzentration nachläßt. Das heißt, die Wahrnehmung verringert sich und der 'Kontakt' zu Umgebung wird unterbrochen. Dieses Reaktionsmuster tritt häufig in Streßsituationen, z.B. in Prüfungen oder im Wettkampf, auf.
Für diese Untersuchung läßt sich der Schluß ableiten, daß die Vpnn. während der Ausführung der Karatetechniken unter Streß standen, der es ihnen (wie es im Wettkampf der Fall ist) nicht ermöglichte, ihre Möglichkeiten vollkommen auszuschöpfen. Der Streß, der während der Messungen auf sie hemmend wirkte, war bei der Ruhemessung nicht mehr vorhanden.

Nach Eggetsberger

G. H., Eggetsberger R. (lt. Interview vom 19. 11. 1997) kann eine derartig erhöhte ULP-Aktivität etwa 1/2 bis 1 Std. anhalten. Überträgt man diese Erkenntnis in den Wettkampf, so läßt sich die Gestaltung der Aufwärmphase verbessern. Demnach müßte der Sportler ca. 1/2 Std. vor Wettkampfbeginn ein anstrengendes Aufwärmprogramm (nicht bis zur Erschöpfung!) absolvieren und anschließend eine Pause einlegen. In dieser Pause werden die ULP auf ein höheres Niveau steigen. Beginnt der Sportler dann seinen Wettkampf, so ist der Schutzmechanismus der gedämpften Wahrnehmung vor dem auftretenden Streß wenig oder gar nicht vorhanden. D.h., daß er den Wettkampf mit optimaler Konzentration und Aufmerksamkeit absolvieren kann. Selbverständlich muß der Sportler in der Lage sein, das aktive ULP-Niveau zu halten. Diese Fähigkeit hat er bereits im Vorfeld erlernt.

Es hat sich herauskristallisiert, daß bei Armtechniken eine verstärkte Aktivität der Hemisphären eintritt, während sie bei der Ausführung von Beintechniken abnimmt. Weiterhin ist der gesamte Komplex von Karatetechnik und Ruhepause für ein ausreichend hohes Potential ausschlaggebend. Die Tatsache, daß während der Technikausführung eine erhöhte Aktivität der emotionalen Hemisphäre eintritt, nach einer Ruhepause jedoch die analytische Hemisphäre verstärkt aktiv wird, läßt sich folgendermaßen interpretieren: Während der schnellen Techniken ist der Athlet nicht in der Lage, die Technik analytisch-beurteilend zu kontrollieren. Er führt eine Technik aus und weiß aufgrund seiner Erfahrung die Qualität derselben einzuschätzen. Demnach ist die emotionale Hemisphäre höher aktiviert. Der Körper übernimmt die Funktion eines Meßinstruments. Nach Abschluß der Übung beginnt der Athlet, über die Techniken nachzudenken, d.h. sie zu analysieren. Die analytische Hemisphäre wird wieder verstärkt eingesetzt.

Der Klarheit halber sei erwähnt, daß die Meßwerte keine Aussage über das technische Können eines Sportlers zulassen. Ein Sportler kann also für ihn optimale Meßwerte erreicht haben, und dennoch auf einem niedrigen technischen Level stehen. Der umgekehrte Fall ist ebenso denkbar. Bei der Untersuchung sind beide Fälle aufgetreten. Das hat anfangs zu Verwirrung geführt, da man annahm, hohe ausgeglichene ULP-Werte könnten nur bei entsprechend hohem technischen Können auftreten. Es ist jedoch so, daß ein entsprechendes Leistungsniveau vorrausgesetzt wird, um eine sinnvolle Ausnutzung der Messungen zu erreichen. So kann ein Topathlet seine Leistungen durch verringerte Streßreaktionen im Wettkampf enorm steigern, ein durchschnittlicher Athlet wird - außer persönlichem Nutzen - wenig von der erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit haben.
Im Hinblick auf Techniktraining würde das Potential anstatt am Sehzentrum am Bewegungszentrum abgenommen. Je nachdem an welcher Hemisphäre die ULP höher sind, können Aussagen getroffen werden, um welchen Wettkampftyp es sich handelt. Sobald das ermittelt ist, könnte durch den Trainer mittel- und langfristig auf den Sportler zwecks Stabilisierung von Motivation, Zuverlässigkeit der Leistung usw. Einfluß genommen werden.
...

Entwurf eines neuen Untersuchungsdesigns
Diese Studie hatte als Voruntersuchung das Ziel, zu klären, inwieweit Messungen der ULP für den Karatewettkampf sinnvoll sind. Die Untersuchung war sehr komplex angelegt, um eine maximale Informationsdichte zu erhalten und daraus für zukünftige Untersuchungen karatespezifische Untersuchungsdesigns abzuleiten. Dementsprechend wurde eine 3-faktorielle Varianzanalyse konzipiert.
Die Größe der ausgewählten Stichprobe hat sich jedoch als zu klein erwiesen, um auftretende statistische Effekte signifikant nachzuweisen.
Für zukünftige Untersuchungen ist eine einfaktorielle Varinzanalyse mit Meßwiederholungen anzuraten. Als abhängige Variable wird erneut die ULP-Messung gewählt. Die unabhänginge Variable ist festgelegt als analytische und emotionale Hemisphäre.
Die Vpn. wird an die gleiche Versuchsapparatur angeschlossen. Es findet eine Anfangsmessung statt. Dann folgt die Ausführung einer bestimmten Technik, eine Pause von 5 min. und eine Ruhemessung. Im Folgenden ist zwischen zwei Vorgehensweisen zu entscheiden: Die Vpn. erhält eine Pause von ca. 1/2 Std. und wird danach in einer erneuten Sequenz gemessen; so bekommt man zu jeder Technik eine Anfangs- und eine Ruhemessung. Die zweite Möglichkeit schließt die Pause aus und fährt mit der folgenden Anfangsmessung unmittelbar nach der Ruhemessung fort. In diesem Fall ist zu beachten, daß verzögerte Effekte auf die nachfolgende Meßsequenz einwirken.
Die auszuführenden Techniken sind entweder Arm- oder Beintechniken, die entweder schnell oder langsam ausgeführt werden. Nach den bisherigen Ergebnissen ist es jedoch sinnvoll, die Messungen mit einer Armtechnik durchzuführen. An den folgenden Tagen werden Meßwiederholungen durchgeführt. Die Stichprobe ist mindestens N=50 und nicht gemischt geschlechtlich. Die Vpnn. sind Angehörige ausgesuchter Kader.
Die Forderung nach der Stichprobengröße stellt sich jedoch als Problem dar, da der organisatorische und zeitliche Aufwand für eine solche Stichprobe enorm groß ist.
Nachdem die Selektion der auf die Hemisphären wirkenden Techniken stattgefunden hat, wird der nächste Schritt sein, die Wirkung der Techniken im Wettkampf nachzuweisen. Es sind tragbare Geräte entwickelt worden, die es ermöglichen, den Aktivitätszustand der analytischen und der emotionalen Hemisphäre im Vorstartzustand aufzuzeigen, ohne daß die Athleten durch die Messungen eingeschränkt werden. Während des Wettkampfes kann dann kontrolliert werden, ob der Athlet fähig ist, das erreichte hohe Aktivitätsniveau der Hemisphären zu halten oder ob ein Absinken der Aktivität erfolgt. Aus den ermittelten Meßwerten wird abgelesen, in welchem Maße der Athlet fähig ist, mit Streß umzugehen.
Körperbeherrschung bedeutet auch, die Aktivität der Hemisphären steuern zu können. Den Körper zu beherrschen und Kontrolle über den eigenen Bewußtseinszustand auszuüben, ist möglich, sobald der Körper zu einem hochsensiblen Meßgerät ausgebildet ist. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit neuer Wahrnehmungen. Das, was bisher 'erfahren' und 'wahrgenommen' wurde kann auch 'gesehen' und gemessen werden.
...

Anhang
Fragebogen zu Messung Nr.:

Datum:
Name:
Vor der Messung befragen!!!


Zur Person:
1.1) Alter:_______________________
1.2) Beruf:__________________
1.3) Trainingsalter:_______________________________________________
1.4) Graduierung:________________________________________________
1.5) Nationalteam: Ja / Nein Kader:_____________________
1.6) Disziplin:__________________

2) Training:
2.1) Trainingsintensität (Std./Wo.):____________________________________
2.2) Wann hast Du das letzte Mal trainiert? ____________________________
2.3) War das Training anstrengend? Ja / Ein bißchen / Nein

Nach der Messung befragen!!!

3) Warming Up:
3.1) Mit welchen Übungen hast Du Dich aufgewärmt?
Stretching O
Kräftigungsübungen O
isometrische Übungen O
Karatetechniken O
3.2) Wie lange hat die Aufwärmarbeit gedauert? __________________Min.

Anweisung Aufwärmtraining:
Bitte wärme Dich so auf, als ob Du auf einem Wettkampf starten wolltest.Wähle die Übungen, die Du in der Regel zur Aufwärmarbeit im Wettkampf einsetzt.Die Dauer und Intensität des Aufwärmtrainings bestimmst Du selbst.

Nach dem Aufwärmtraining erfolgt die Messung.
...

Glossar
Kata (jap.): In der Kampfkunst Karate bedeutet dieser Begriff eine festgelegte Folge von Abwehr- und Angriffstechniken. Sie symbolisieren den Kampf gegen einen imaginären Gegner. Kata wird alleine geübt.
Kime (jap.): Das Zusammenwirken von maximaler Kontraktion der gesamten, an einer Technik beteiligten Muskulatur von minimaler Dauer und dem Einsatz von Ki-Energie.
Kumite (jap.): Anwendung von Abwehr- und Angriffstechniken im Kampf mit einem Gegner.
Qi (chin.): Die in jedem Menschen existente innere Energie. (Im Gegensatz zur äußeren, mechanischen Energie).
Quan-fa (chin.): Bezeichnung für die chin. Kampfkunst.
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Literaturverzeichnis
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Danksagung

Danke!

Ich möchte all den Menschen danken, die kurz-, mittel- und langfristig zum Entstehen dieser Arbeit beigetragen haben.

Zu allererst möchte ich meiner Familie danken: meinen Eltern, die mir das Studium ermöglichten und mit ihrer Liebe immer eine wichtige Stütze waren. Ebenso OHa und TaHei.
Danke - Thomas und Jürgen, die meinen unendlichen Fragen tapfer standhielten.
Danke - Boris und Frank, die halfen, diese Arbeit zu Papier zu bringen und dort gut aussehen zu lassen.
Danke - an den DKV e.V. für die Unterstützung im Hintergrund.
Danke - an das
IPN, Eggetsberger in Wien, dessen Räume ich für die Untersuchung nutzen durfte.
Danke - an alle Probanden, die eifrig und zuverlässig die Untersuchung ermöglichten....

Abkürzungen
Abkürzungsverzeichnis:
chin.
Chinesischjap. Japanischm männlich
neg. ULP negatives ultralangsames PotentialTrainingsstd TrainingsstundenULP ultralangsamens PotentialVpn. Versuchsperson vVpnn. VersuchspersonenVpn.nr. Nummer der Versuchspersonvw vorwärtsw weiblichzk Zenkutsu-dachi (Vorwärtsstellung im Karate)zw. Zwischen

Gehirnpotential = neu Gehirnpotenzial


ENDE







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